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#Du bist genug.

Wilde Zeiten.

Gestern war wieder einer dieser Tage. Schlecht geschlafen.
Mit Rückenschmerzen aufgewacht. Die alte Sollbruchstelle Bandscheibe.

Gestern war einer dieser Tage, mit denen jeder von uns dann und wann zu kämpfen hat.
Gestern war ich handlungsunfähig. Nicht etwa, weil die Schmerzen mich im Bett gehalten hätten -dafür gibt es Schmerzmittel und ich nutze sie. Gestern verfiel ich in eine Art blinden, irrsinnigen Aktionismus. Fing immer irgend etwas an, was entweder durch wirre Gedanken in meinem Kopf oder durch starke Schmerzen im Rücken im Keim erstickt wurde. Am Abend war ich dann so durchgerockt, dass ich nur noch heulen konnte, mich elend und ungenügend fühlte.

Und heute? Heute ist ein neuer Tag und ich frage mich: Was war da eigentlich los?

Tage wie diese.

Die derzeitige Lage lässt niemanden von uns kalt.

All die Panik und die Aufruhr da draußen, dass macht etwas mit mir - obwohl ich es gar nicht will.Diese Massenhysterie ist auf eine Weise ansteckend, gegen die ich mich -an solchen Tagen wie gestern- einfach nicht wehren kann. Dabei habe ich schon vor Wochen entschieden, Nachrichten zum Thema Corinna nur noch wohldosiert zu mir nehmen.

 

Ich habe für mich entschieden, keinen Live-Ticker zu brauchen, der mir stündlich Gift in Form negativer Nachrichten durch die Venen pumpt. Denn zu viel venöser Giftmüll macht folgendes mit mir: ich werde handlungsunfähig. Und zwar körperlich und geistig.

Ich versinke im dichten, tiefen Treibsand.

 

Das sieht dann in etwa so aus: entweder verfalle ich in eine Art hypnotischer Starre und werde trübsinnig oder gehe dem blinden Aktionismus auf den Leim - gestern war es eine Mischung aus beidem.

Warum schreibe ich das? Weil ich ziemlich sicher bin, dass es vielen von Euch da draußen ziemlich ähnlich geht. Es ist einfach GENAU DAS, was Angst und Sorge mit uns Menschen anstellen: sie treiben uns in die Handlungsunfähigkeit. Ob nun durch lähmende Starre oder blinde Bewegung, das Ergebnis ist immger das Gleiche und nützt niemandem etwas. Am allerwenigsten uns selbst.

Im Moment ist schwer, sehr schwer, nicht zu viel vom außen herein zu lassen. Und dennoch ist es gerade JETZT so dringend es nötig, den Blick nach innen zur richten - auf Dich selbst.

Corinna, Verona, coruna.

Sorge und Angst lähmen uns.


Zuviel außen tut uns nicht gut.

Zuviel außen tut uns gar nicht gut


Lasse ich zu viel außen herein, fühle ich mich irgendwann wie ein Hase in einem Loch, was immer tiefer wird. Je tiefer das Loch, desto mehr verliere ich mich selbst aus den Augen.

 

Und irgendwann kommt der Punkt, da fühle mich klein, hilflos und ungenügend.
Ich glaube, der Grund dafür ist: In jedem von uns steckt diese Angst, zu versagen. Nicht genug zu sein, nicht vorbereitet zu sein auf DAS alles, was jetzt eben da ist. Es ist eine Situation, die uns Druck macht. Unglaublichen Druck.

Das außen übt dann soviel Druck auf unser Inneres aus, das die Gedanken zu rotieren beginnen, angetrieben von der Sorge um die Zukunft, die eigene Sicherheit und die der Liebsten. Wir Menschenwesen haben unterschiedliche Strategien, dieses Sicherheitsbedürfnis in uns zu erfüllen: während der eine Toilettenpapier und Konserven anhäuft, plündert der nächste sein Konto und der dritte übt sich in Ignoranz und tut, als wäre gar nichts los.

Welche Strategie ist denn nützlich und bringt uns wieder ins Tun? 

Wer meinen blog kennt, weiß: ich hab da so einen uralten Typen, der bereits in der Vergangenheit die Dinge auf den Punkt gebracht  hat- klar und einfach. Und den hab ich dieses Mal einfach wieder gefragt :)

Die tiefsten Wahrheiten sind immer einfach.

Was sagt also mein Freund, Herr Baum dazu?


Er scheint beinahe schon auf mich gewartet zu haben, nickt mir in schöner Seniorenmanier gedanklich recht würdevoll zu und schickt:
Ich stehe hier und bleibe ganz ruhig, wie immer.
Lacht und schlägt vor: Das könntest Du auch tun. Denn was nützt es Dir, kopflos zu sein? Gedanklich - oder auch physisch - in wilden Aktionismus zu verfallen, von A nach B zu stürmen, und schließlich zu verzweifeln und nicht mehr ein noch aus zu wissen?

Bleib einen Moment. Bleib hier bei mir. Bleib stehen, sammle Dich, bleibe im Jetzt. 

Ich wende ein, wie schwer es mir fällt, still zu stehen, denn ich habe doch das unbändige Gefühl, ich müsse mich JETZT bewegen, jetzt jetzt jetzt ganz viel tun, um der Krise da draußen zu begegnen.

Herr Baum schickt: Heute atmest Du, erfreust Dich am Vogelgesang, schaust in den blauen Himmel. Und morgen? Morgen wirst Du dasselbe wieder tun.

 

Es ist ganz einfach. Bleib einfach stehen, atme und wisse: Du bist stark.
Ihr alle seid das. Eure Stärke tragt ihr in euch, manchmal vergesst ihr nur, dass sie da ist.
Diese Standfestigkeit, die du an und in mir siehst, die hast Du auch. Du trägst sie IN Dir.
Es ist wichtig, sie zu fühlen, denn Du kannst sie von außen ja nicht sehen.

 

Sie steckt tief in Dir, ist in Deiner Seele verankert. - kichert wissend -
Deine Seele verfügt über so viel Stärke, so viel Stabilität - viel mehr, als Dein Verstand es je
wissen kann. - lächelt gütig -

Darum tu einfach dieses: steh mit Deinen beiden Beinen auf der Erde. Fühle die Stabilität, spüre wie sicher Dein Stand ist und dann atme. Mehr ist nicht zu tun.

 

Atme, in dem Wissen, dass die Welt sich weiterdreht und Du fest und sicher stehst.
Mit allem,
was Du in Dir trägst, was Du in Dir fühlst und was Dich ausmacht.
Niemand kann Dir das nehmen.

 

Es ist nur wichtig, sich daran zu erinnern.

 

Spach’s und schickt noch schnell ein paar gute, stabile Baum-Vibes zur Aufmunterung ;-)

Da draußen.

Ihr Lieben.
Ja, draußen ist eine Menge los. Und ja, es macht etwas aus. Es macht etwas mit uns. Und zwar mit uns allen. Und der Druck auf unser Innerstes, unsere Gedanken und Gefühle, wird immer stärker.

Dieser Druck wird nicht weniger, wenn wir mit Angst und Sorge in die Zukunft blicken. Je grösser die Angst, desto höher der Druck. Und dieser Druck wird nicht kleiner, wenn wir zehn Rollen Toilettenpapier kaufen und uns die Vorratskammer vollstopfen. Dieser innere Druck wird nicht weniger, wenn wir in blinden Aktionismus fallen, um letzten Endes doch nichts von allem, was wir uns vorgenommen haben, auf die Reihe zu bekommen.

Ich möchte mein Gestern mit dir teilen.

Ich möchte heute mein Gestern mit Euch teilen, weil es mich - mithilfe von Herrn Baum - folgendes lehrt:

Heute ist heute. 

Und heute weiß und fühle ich folgendes: Das außen bestimmt nicht, was ich innen fühle - das bestimme ich ganz allein. Und heute entscheide ich neu. Ich entscheide mich, eins nach dem anderen anzugehen. Ich entscheide mich, nicht in Verzweiflung zu versinken, sondern den Rat des liebenswerten, alten Herren anzunehmen.

 

Ich entscheide mich, einen ruhigen, friedlichen Tag zu haben. Und damit habe ich gleich heute morgen früh um fünf begonnen: anstatt grübelnd im Bett zu liegen, Gedanken rotierend, was alles zu tun sei, habe ich mir einen starken Friesentee gekocht, mich im rosa Morgenmantel mit Katzengirlie Tilda auf die breite Fensterbank gesetzt und erstmal einen Blick in den weiten Himmel geworfen. Habe frische Luft geatmet und gedacht: Es ist alles okay. Heute ist alles okay. Ich atme, ich bin, ich fühle. Danach habe ich eine zeitlang dem Vogelvolk zugehört, was den Frühling gerade mit viel Radau und Frohsinn begrüßt.

Und danach? Fühlte ich mich gut. Frisch, stark und klar.

 

Was morgen ist? Keine Ahnung. Heute ist ein guter Tag, weil ich keine Schmerzen haben und mich nicht mit Gedanken verrückt mache. Weil das außen keine solche Macht über mich hat.
Ich denke, ich werde den morgigen Tag wieder so beginnen :)

Und Du kannst das auch.
Du kannst Dich jeden Tag neu entscheiden, wie Du Deinen Tag beginnst. Was denkst Du, wie fühlst Du? Das außen kann Dir nichts anhaben, solange Du den Kontakt zu Dir selbst nicht verlierst.

Bitte vergiss nicht und niemals, wie besonders Du bist.
Wer Du bist, was Du kannst und wohin es Dich bis jetzt geführt hat.

 

Du bist genug. Wir alle sind das.

Gerade fühle ich eine tiefe Verbundenheit zu Euch, zur Welt und zum Leben - und es ist einfach schön, dies mit euch zu teilen.

Danke für euer Sein.

In Verbundenheit
Eure
Claudi

Fokus auf Dein Innen.

Heute ist Heute.

Du bist genug. Wir alle sind das.


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Kommentare: 21
  • #1

    Barbara Bartz (Freitag, 20 März 2020 17:25)

    Liebe Claudi danke für diesen Beitrag... und bleib' Gesund

  • #2

    Nicole Kaese (Freitag, 20 März 2020 17:50)

    Liebe Claudi,
    so ist es, der Herr Baum hat so Recht! Ich hatte heute auch einen tollen Tag! Ich war mit meinem beiden Papageien draußen in der Außenvoliere. War total schön. Wir hatten viel Spaß!!
    Liebe Grüße

  • #3

    Gabriela Brösch (Freitag, 20 März 2020 17:58)

    Vielen Dank liebe Claudi, du hast es wieder einmal voll auf den Punkt getroffen!
    Ich versuche auch jeden Tag mit offenen Augen in meinem Garten zu starten... ������

  • #4

    Astrid Lasch (Freitag, 20 März 2020 18:11)

    Liebe Claudi, diese „Krise“ ist eine Riesen-Chance für uns alle etwas zu ändern, runter zu fahren, sich selbst (wieder) kennen zu lernen. Die Natur kann sich von uns erholen. Ich genieße es, zuhause „klar Schiff“ zu machen, zu meditieren, alles ruhig anzugehen und Zeit mit meinem Mann und unseren Tieren zu verbringen. Ich hoffe und bete, dass wir Menschen diese Chance nutzen, die uns gegeben wurde. Angst habe ich keine. Ich habe Vertrauen, dass alles richtig ist, so wie es ist und wir „mit einem blauen Auge“ davon kommen. Wer weiß, wieviele Chancen wir noch bekommen, unsere Einstellung „freiwillig“ zu ändern? Es ist eine ganz besondere Zeit jetzt und sie birgt die Möglichkeit die Richtung zu ändern...
    Liebe Grüße �

  • #5

    Daniela Kleina (Freitag, 20 März 2020 18:19)

    Liebe Claudi,

    Bleib stark wie der Baum und genieße jeden Tag...und vor allem..bleib gesund!! LG

  • #6

    Heike (Freitag, 20 März 2020 18:27)

    Vielen lieben Dank Claudi - wie immer und so oft kamen deine Worte genau im richtigen Augenblick.

    Schön, dass es dich gibt und bleibe gesund
    Viele Grüße

  • #7

    Birgit Krauß (Freitag, 20 März 2020 18:41)

    Vielen Dank für diese wundervollen Zeilen!!
    Pass auf Dich auf!
    Liebe Grüße

  • #8

    Martina (Freitag, 20 März 2020 18:46)

    Hallo liebe Claudi und Ihr alle, die wir uns schon persönlich kennen (oder auch nicht...)
    ja es ist eine total ver-rückte Zeit und ich finde trotz aller Nachrichten- die man unfreiwillig doch irgendwie seit einigen Wochen mitbekommen hat - hat es uns jetzt doch gefühlt so plötzlich überrollt... Eigentlich war ich bis vor ca zwei Jahren auch so eine "Panik-Maus"...und es hat mich genauso wie Claudi es beschrieben hat entweder zu blindem Aktionismus oder zur tatenlosen Starre getrieben...Ich habe mir auch jeden Tag die Nachrichten angehört weil ich dachte, ich muss das wissen. ..
    Mittlerweile ist das anders und ich kann mich eher in dem was Astrid geschrieben hat wiederfinden- versuchen ruhig zu bleiben, mich auf positives zu konzentrieren und einfach zu vertrauen. Ich glaube auch, dass diese ganze Krise eine Chance in sich birgt und hoffe sehr, dass sich "danach" auch manches zum positiven in den Köpfen und im Handeln der Menschen verändert..
    Passt auf euch auf- wir sind alle miteinander verbunden und DAS kann uns niemand nehmen..
    Liebe Grüße

  • #9

    Iris (Freitag, 20 März 2020 20:15)

    Danke, liebe Claudi, für den schönen Text und Deine Verbundenheit. Auch mir fällt es schwer, zu vertrauen, dass alles gut wird. Immer wieder verliere ich mich in Existenzängsten und fühle mich so hilflos, weil nicht absehbar ist, wie sich alles entwickelt. Es ist schön zu wissen, dass wir alle im selben Boot sitzen und es Menschen gibt, die zusammenhalten.
    Ich wünsche uns allen, dass viel Positives aus dieser Krise entsteht, auch wenn wir dafür erst einiges Loslassen müssen.

  • #10

    Brit Opit (Freitag, 20 März 2020 21:03)

    Danke, fürs Teilen Deiner Gedanken. Das inspiriert mich und ich werde morgen mit den 2 Mädels rausgehen und mir auch einen Baum suchen, mit dem ich versuchen werde, Kontakt aufzunehmen. Bin sicher, dass das klappt.
    Danke, dass Du da bist und Danke, dass Du Dich kümmerst.
    Liebste Grüße

  • #11

    Andrea Lang (Freitag, 20 März 2020 21:30)

    Liebe Claudi,

    diesen Prozess habe ich haargenau so erlebt in den letzten beiden Tagen!
    Ich lese Dich wissend und mit der gleichen Erkenntnis! Die Kraft ist in uns und ich weiß, dass ich mich darauf verlassen kann!
    Gehab Dich wohl!

  • #12

    Ursula Kuechler (Freitag, 20 März 2020 22:38)

    Liebste Claudi,
    Wow, ein so toller Bericht!
    Alles ist so, wie du es geschrieben hast.
    Ganz liebe Grüße Ursula

  • #13

    Kerstin (Freitag, 20 März 2020 23:28)

    Liebe Claudi,
    Ich danke dir von Herzen für diesen Beitrag. Er kommt genau zur richtigen Zeit zu mir.
    Ich wünsche dir viel Gesundheit und alles Gute

  • #14

    Kirsten (Samstag, 21 März 2020 01:15)

    Liebe Claudi,
    Dein Blog kommt gerade richtig. "Heute ist ein guter Tag um nach Hause zu kommen". Das sage ich mir jetzt immer wieder vor. Wir versuchen heute, von Sri Lanka nach Hause zu kommen...
    Dieser Satz gibt mir Kraft. Danke �
    LG Kirsten

  • #15

    Bine (Samstag, 21 März 2020 11:41)

    Liebe Claudi,
    Du hast es mal wieder alles auf den Punkt gebracht...
    Und wie immer, wenn ich etwas von Dir lese, höre ich Deine Stimme...�
    Ja, es ist schon eine merkwürdige Zeit. Deine Zeilen tun uns allen immer sehr gut.... Weil sie immer so richtig sind und man weiß, man ist nicht alleine...
    Vielen lieben Dank für Deine Zeilen....
    Bleibt alle gesund.... Fühlt Euch gedrückt , genießt das Leben und die Sonne...���
    Liebe Grüße
    Bine

  • #16

    edda (Samstag, 21 März 2020 11:42)

    Liebe Claudi,
    toll geschrieben - vielen Dank und bleib gesund, lg edda

  • #17

    Sabine Mielke (Samstag, 21 März 2020 13:37)

    Liebe Claudi,
    danke für deine Worte.
    Es ist schön, dass wir alle, trotz der wilden Zeit im Moment, kommunizieren können und wissen, dass man mit seinen Gedanken, Ängsten und Sorgen nicht alleine ist.
    Bleibt alle gesund.

    Alles Liebe
    Sabine

  • #18

    Bettina (Samstag, 21 März 2020 15:58)

    Liebe Claudi
    Ja es ist eine schwierige Zeit für die Menschen.
    Dennoch ist es auch eine Prüfung für all das was noch kommen wird .
    Manchmal habe ich Ängste..wenn ich sehe wie unvernünftig die Menschen reagieren..und so tun als ginge es hier um nichts ernstes.
    Ich bin froh das ich solche Menschen wie dich kenne...UND ich die Natur so liebe ..Bäume..die mich stärken und mir Kraft geben und die mich erden.
    Zudem habe ich meine liebsten Begleiter dabei ....
    irdisch wie im Himmel
    und mir das Gefühl von Vertrauen und Geborgenheit geben.
    Ich vertraue auf die Ruhe und das Wissen der Tiere...und unsere Erde -das es doch vlt noch gut gehen wird.
    Und auf die Fügung des Universums.
    Und letzendlich auch auf Gott.

    Alles Liebe und vielen Dank für dein "BEISEIN" Deine besinnlichen und anmutigen Texte und Gedankengänge.

    Ich umarme dich virtuell �
    Ich wünsche mir Wunder für uns Alle . �☘�
    Bettina

  • #19

    Gudrun mit Djinnie und Roma (Samstag, 21 März 2020 16:44)

    Liebe Claudi,

    sehr bewegend, deine Worte. Und dann doch voller Hoffnung...
    Ich hatte heute meinen "breakdown".... Manchmal ist es doch zuviel, was in der Welt passiert.
    Im Grunde kann ich es noch gar nicht ganz erfassen, was grade abläuft. Alle Sicherheiten, die noch vor ein paar Wochen unumstößlich schienen, sind auf einmal weg. Der Boden unter den Füßen schwankt. Nie dagewesen. Wie damit umgehen? Wie es aushalten? All die Sinne, die vorher nach außen gerichtet waren, in die Welt hinaus, senden nun nach innen. Das birgt viele Chancen, für einen selbst wie auch für die Welt.
    Ich wünsche mir so sehr, dass die Menschheit begreift, was auf dem Spiel steht. Und was sie verändern kann. Und wir alle, jede/r von uns, ist ein Teil dieser Menschheit. Wir werden in die Verantwortung genommen. Hoffentlich werden wir ihr gerecht.
    Liebe Claudi, bleib positiv, bleib gesund. Wenn wir uns mal wiedersehen, wird vieles anders sein...... Ich bin gespannt, wie es sein wird.
    Alles Liebe
    Gudrun

  • #20

    Susanne (Montag, 23 März 2020 13:49)

    Liebe Claudi,
    schön, von Deinem Baum zu hören. Ich geniesse die Spaziergänge in die Natur, gehe zur Arbeit, verbringe herzige /glückselige Momente mit meiner neuen Scheunenkatze und erfreue mich an den massig zwitschernden Spatzen in der Hecke vor dem Wohnzimmer, die unbekümmert ihren Tag leben .Sehe die Frühjahrsblüher welken,die ich pflanzte und Neue kommen empor- ein Kreislauf. Und die Sonne strahlt vom Himmel. Die Natur macht weiter- atmet sogar auf? Ich kann nichts an der momentanen Situation der Welt ändern und versuche es auch gar nicht sondern versuche einfach nur bei mir zu sein und mich am Sein zu erfreuen. Das ist Aufgabe genug. Sonnig, frohe Grüße, Susanne

  • #21

    Tanja Keller (Dienstag, 24 März 2020 08:27)

    Liebe Claudi,

    vielen Dank, dass Du mich an das Wesentliche erinnert hast. So beginnt mein Tag heute mit einem Lächeln und einem tiefen friedvollen Gefühl.
    Ich wünsche Dir und uns allen, dass wir uns immer wieder an das Wesentliche in uns erinnern. Dann können wir alles meistern. Und dann bleiben wir gesund.
    Ich drück Dich herzlich �