#Lautlose Sprache

In unserer modernen, westlichen Welt ist es eher unüblich, den eigenen Gefühlen zu trauen. Vieles wird über den Verstand und das materiell Greifbare abgewickelt. Ist es beweisbar, messbar, greifbar? Können wir es anfassen, haben andere vielleicht bereits darüber geschrieben und es ausprobiert? Unser Verstand wird hoch dotiert in unserer Welt, unser Geist bewertet unablässig, steht stets Gewehr bei Fuß und über allem anderen -  vor allem über dem, was wir fühlen.

Woran liegt das?


Bereits in jungen Jahren werden wir darauf getrimmt, gut zu funktionieren. Wie oft täten wir  jedoch lieber etwas anderes... Kindergarten, Schule, Arbeitsstelle - letzten Endes sind all diese Institutionen ein großes Hamsterrad, gesteuert allein vom Verstand -  denn gingen wir nach unserem Gefühl, wie viele von uns würden wohl täglich an einen Ort gehen, an dem sie eigentlich nicht sein wollen? Dort viel Zeit mit Menschen und Dingen verbringen, die uns Angst, Sorge oder Stress machen? Freiwillig - ohne die Geißel Verstand und das antrainierte Hamsterrad - würden wir wohl einfach unser Sein genießen. 

Ganz genau so wie unsere Tierfreund, sie machen es uns jeden Tag vor. Übrigens mit ein Grund, warum wir uns mit ihnen umgeben und so gern mit ihnen zusammen sind :)

 

 

Hamsterrad olé
Die meisten Menschen werden sehr früh in diesem Hamsterrad gefangen. Kindergarten, Schule, Studium, Job.

 

Ausbrechen wird geahndet, bewertet und mit dem bereits konditionierten Verstand verurteilt: Sowas macht man nicht. Wir haben zu funktionieren, arbeiten zu gehen, in die Rentenkasse einzuzahlen, unseren Mann oder unsere Frau im Alltag, im Leben zu stehen. Und es gibt Dinge, die darf man tun, um von anderen anerkannt zu werden und andere Dinge, die sind "verboten". 

 

Unfassbarerweise funktioniert das sogar - wir machen (fast) alle mit; ich nehme mich da nicht aus. Seit der TK denke ich jedoch anders darüber, lächle in mich hinein, wenn andere sich mal wieder furchtbar wichtig nehmen.

Warum eigentlich mit allem bis zur Rente warten?

..um all die wundervollen Dinge zu tun, die das Leben für uns bereit hält?

 

Lemming-Hausen.
Das höre ich sehr oft von Kollegen. Ach, das mache ich mal, wenn ich im Ruhestand bin. Das kann doch eigentlich alles gar nicht wahr sein. Wir arbeiten jahrzehntelang und haben keine Zeit, die Dinge zu tun, die wir uns wünschen. Wir arbeiten weiter, selbst dann, wenn es uns furchtbar unglücklich macht und überhaupt nicht dem Weg entspricht, den unsere Seele sich einst ausgesucht hat - wir halten durch.

Hauptsache, funktionieren. So lange, bis wir zusammenbrechen, krank werden vor lauter Unglücklich-sein, vor lauter Stress und Druck und Ärger. Verbringen weiter Zeit mit Menschen, mit denen wir eigentlich nicht zusammen sein wollen und sind an den Orten, die uns krankmachen. Burn-out, Depression, Magersucht, Panikattacken - unsere Seele zeigt sehr deutlich, das es etwas  ganz anderes ist, was sie tun will - wofür sie auf diese Welt gekommen ist.

 

Und das ist ganz sicher NICHT die 60 Stunden Woche im Büro und das ausgelaugte Abhängen vor dem Fernseher.

Ein Großteil unserer Energie geht flöten, fließt in einen Job, den wir in Wahrheit gar nicht tun nicht wollen. Wir leben für unseren Urlaub, träumen von der Rente. Und hey, ich sage nicht, das wir ALLE unseren Job doof finden. Manche Dinge machen uns sogar Spaß, einige Kollegen sind durchaus nett.

 

Ich habe jedoch in meinem Leben genug Jobs gehabt, um hier ziemlich sicher behaupten zu können: Der Großteil von uns verbringt zu viel Zeit an einem Ort, den wir freiwillig allerhöchstens mal auf einen Kaffee aufsuchen würden - aber 8-10 Stunden täglich? NO WAY.

 

Trust yourself.

Fucking Hamster-Rad.

Was wir dürfen und sollen-  und was nicht.

Wir sind dann mal Effizient: 60 Stunden Woche und danach schön Couch und Serie.


Wir tun also alle etwas, was wir eigentlich gar nicht tun wollen.

Das klingt echt verrückt?

Und doch tun wir es alle, Tag für Tag. Wir funktionieren. Wir machen weiter.

Ich möchte hier keine Grundsatz-Diskussion über Sinn und Unsinn der Methoden unserer Gesellschaft anfangen. Schließlich geht es um Tierkommunikation. Verzeih mir bitte, dass ich etwas aushole, damit Du verstehst, wie all das miteinander zusammen hängt. Das tut es nämlich.

 

 

Was bedeutet all das nun für Deine Fähigkeit, mental zu kommunizieren?

Sehr oft tun wir Dinge, die wir eigentlich nicht tun wollen. Noch öfter sind wir von Menschen umgeben, mit denen wir in Wahrheit gar nicht zusammen sein wollen. Zuerst in der Schule, dann während unserer Arbeit im Büro usw.

Das führt dazu, das wir in der Regel ziemlich selten das sagen, was wir wirklich fühlen und denken. Und da genau entsteht die Diskrepanz: Unser Geist gibt uns vor, wie wir agieren und sprechen sollen - wir handeln damit  oft komplett gegen unser inneres Gefühl. Das ist auch der Grund, warum es vielen von uns so schwer fällt, den eigenen Geist in die Ecke zu stellen. Denn das immerwährende Gedankenkarussell zu stoppen scheint fast nahezu unmöglich, schließlich sind wir  Jahrzehnte darauf konditioniert. Verstand steht über Gefühl in unserer westlichen Gesellschaft.

 

 

 

Pur und authentisch
Wenn wir mental kommunizieren, sind wir pur, sind authentisch. Können uns nicht hinter Worten, Gedanken oder einer Fassade verstecken. Wir sind, was wir eben sind - und wie wir uns fühlen.

 

Das allein macht es unfassbar herrlich, mit Tieren mental in Kontakt zu treten. Es ist eine Herz-zu-Herz Verbindung, es ist etwas reines, pures.

 

Du bist Du selbst und das Tier ist auch.

 

Allein das ist unglaublich heilsam und birgt Kräfte, die tief in Dir verborgen sind, die Du durch diese Gespräche wieder entdeckst. Denn wir sind alle mehr als unser JOB, unser HAUS, unser AUSBILUNG.

 

Durch mentale Gespräche, Gespräche OHNE Worte, wirst Du wieder zu dem, was Du wirklich bist. Du findest zu Dir.

 

Klingt ziemlich abgefahren, was? Fühlt sich aber mega an, versprochen.

 

Was hat das denn nun alles mit Tierkommunikation zu tun?

In der Regel sagen wir selten das, was wir wirklich fühlen.

Verstand steht über Gefühl.

Du bist Du  selbst und allein das ist unfassbar heilsam.

Du findest zu dem zurück, was Du wirklich bist.


Kann ich denn lernen, still zu werden?

Die Antwort darauf ist ein lautes und vernehmliches JA. Kannst Du und wirst Du. Warum ich so sicher bin? Es ist Dein Urzustand, der, nach dem Du Dich ohnehin zurücksehnst, nach dem Deine Seele strebt. Du hast diesen Zustand des stillen Seins einfach nur aus den Augen verloren. Hol ihn Dir zurück und Dein Leben beginnt sich zu verändern, weil Du Dich veränderst. Innen. Deine Wahrnehmung ändert sich grundlegend, wenn Du in der Lage bist, still zu werden.

 

Bleib offen und trainiere Deine Fähigkeit, mental zu fühlen. Halte Deinen Geist in Zaum. Ich  zeige Dir in den Kursen, wie das geht, wenn Du möchtest. Nach ein paar Übungen und einigen Tiergesprächen bist Du immer mehr in der Lage, das lästige Gedankenkarussell abzustellen. In Deinem Kopf herrscht nun die Stille, die gebraucht wird, um zu hören, was die Tiere Dir zu sagen haben.

 

Probier es einfach mal aus, es gibt echt nix zu verlieren.
Und wenn Du jetzt Lust darauf bekommen hast, selbst Tierkommunikation zu lernen, dann schreib mir doch hier und informiere Dich über die Kurse.

 

Take care,

Claudi

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